Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Leistungen der Marke „Template Kings" der VI-DEUS GmbH, Mülheimer Straße 7, 40239 Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 108567, vertreten durch die Geschäftsführer David Kuhlmann und Peter Verheyen (nachfolgend „Anbieter"), gegenüber ihren Kunden (nachfolgend „Kunde").
§ 1 Geltungsbereich, Kundenkreis
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Erstellung von Websites, nachträgliche Änderungsleistungen, Zusatzleistungen (Add-ons) sowie sonstige Leistungen, die der Anbieter unter der Marke „Template Kings" erbringt. Für Hosting-Leistungen gilt ergänzend der gesonderte Hostingvertrag.
(2) Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausgeschlossen. Mit seiner Bestellung bestätigt der Kunde, dass er die Leistung in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit beauftragt.
(3) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erstellung einer standardisierten One-Page-Website zum Festpreis auf Grundlage bewährter Vorlagen (Templates) des Anbieters. Der Leistungsumfang des Website-Pakets umfasst:
- Konzeption, Design und Umsetzung einer One-Page-Website auf Basis der Templates des Anbieters,
- Erstellung bzw. Aufbereitung der Texte auf Grundlage der vom Kunden gelieferten Informationen und Materialien,
- responsive Optimierung für Smartphone, Tablet und Desktop,
- zwei Korrekturrunden gemäß § 7,
- technische Veröffentlichung (Go-Live) einschließlich Einrichtung von Domain-Verknüpfung und SSL-Verschlüsselung.
(2) Auf Wunsch des Kunden erstellt der Anbieter ohne Aufpreis einen einfachen Logo-Vorschlag als Teil des standardisierten Prozesses. Eine individuelle Design- oder Markenberatung ist damit nicht verbunden.
(3) Nicht geschuldet sind insbesondere: Einrichtung oder Verwaltung von E-Mail-Postfächern, Aufsetzen oder Betreuung von CRM- oder sonstigen Softwaresystemen, allgemeiner IT-Support, Online-Shops, Buchungssysteme, zusätzliche Unterseiten sowie ein vollständiges Redesign. Solche Leistungen bedürfen eines gesonderten Angebots.
(4) Eine rechtliche Prüfung der Website-Inhalte (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung, wettbewerbs-, marken-, urheberrechtliche Zulässigkeit oder Pflichten nach der Verordnung (EU) 2024/1689 – „KI-Verordnung") ist nicht Vertragsgegenstand. Für die rechtliche Zulässigkeit der von ihm gelieferten und freigegebenen Inhalte ist allein der Kunde verantwortlich.
(5) Der Anbieter schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z. B. Suchmaschinenplatzierungen, Besucherzahlen, Umsätze oder Anfragen über die Website).
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website, in Werbeanzeigen oder in Nachrichten des Anbieters stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
(2) Der Kunde gibt seine Bestellung über das Auftragsformular, per WhatsApp/Messenger oder per E-Mail ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung in Textform (z. B. per WhatsApp oder E-Mail) bestätigt oder mit der Leistungserbringung beginnt.
(3) Vertragssprache ist Deutsch. Kommunikation in Textform (§ 126b BGB), insbesondere per WhatsApp oder E-Mail, ist für alle Erklärungen im Zusammenhang mit diesem Vertrag ausreichend, soweit diese AGB nichts anderes bestimmen.
§ 4 Preise
(1) Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Derzeit gelten insbesondere folgende Preise:
(2) Der Festpreis für das Website-Paket deckt ausschließlich den in § 2 Abs. 1 beschriebenen Leistungsumfang einschließlich zweier Korrekturrunden ab.
§ 5 Zahlungsbedingungen – vollständige Vorkasse
(1) Vorleistungspflicht des Kunden. Die gesamte Vergütung für das Website-Paket sowie für beauftragte Add-ons ist mit Vertragsschluss sofort und ohne Abzug zur Zahlung fällig (100 % Vorkasse). Die Parteien vereinbaren ausdrücklich und abweichend von § 641 BGB eine Vorleistungspflicht des Kunden. Diese ist durch das standardisierte Festpreis-Geschäftsmodell des Anbieters sachlich begründet.
(2) Leistungsbeginn erst nach Zahlungseingang. Der Anbieter beginnt mit der Erstellung der Website erst nach vollständigem und vorbehaltlosem Eingang der Vergütung auf dem Konto des Anbieters. Alle Ausführungs- und Lieferfristen (§ 6) beginnen frühestens mit dem Zahlungseingang.
(3) Keine Auslieferung vor Zahlung. Übergabe, Veröffentlichung (Go-Live) und Herausgabe der Website oder einzelner Arbeitsergebnisse erfolgen in keinem Fall vor vollständigem Zahlungseingang. Der Anbieter ist berechtigt, Vorschauen und Entwürfe bis zur vollständigen Zahlung nur in geschützter Form (z. B. mit Wasserzeichen, auf einer Vorschau-Domain oder mit Zugriffsschutz) bereitzustellen.
(4) Die Zahlung erfolgt per Überweisung oder über die vom Anbieter angebotenen Zahlungsdienste. Skonto wird nicht gewährt.
(5) Geht die Zahlung nicht innerhalb von 14 Kalendertagen nach Vertragsschluss ein, ist der Anbieter berechtigt, nach fruchtlosem Ablauf einer in Textform gesetzten Nachfrist von 7 Kalendertagen vom Vertrag zurückzutreten.
(6) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
(7) Vergütungen für nachträgliche Änderungen (§ 8) und einzeln beauftragte Add-ons sind ebenfalls im Voraus fällig; der Anbieter setzt den jeweiligen Auftrag erst nach Zahlungseingang um.
§ 6 Ausführungsfristen
(1) Der Anbieter strebt an, die Website innerhalb von 7 Tagen fertigzustellen. Diese Frist beginnt erst zu laufen, wenn (a) die vollständige Vergütung eingegangen ist und (b) der Kunde alle erforderlichen Materialien und Informationen (§ 9) vollständig bereitgestellt hat. Es handelt sich um eine unverbindliche Zielfrist; verbindliche Fertigstellungstermine bedürfen der ausdrücklichen Vereinbarung in Textform.
(2) Zeiträume, in denen der Anbieter auf Materialien, Informationen, Rückmeldungen oder Freigaben des Kunden wartet, verlängern die Frist entsprechend.
§ 7 Korrekturrunden, Freigabe und Abnahme
(1) Nach Fertigstellung erhält der Kunde eine Vorschau der Website. Im Festpreis enthalten sind zwei Korrekturrunden. Eine Korrekturrunde umfasst die gesammelte Mitteilung von Änderungswünschen durch den Kunden und deren einmalige Umsetzung durch den Anbieter im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs (§ 2). Weitergehende Änderungswünsche sowie dritte und weitere Korrekturrunden werden mit 25,00 € netto pro Änderungsvorgang berechnet; Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen eines gesonderten Angebots.
(2) Mit der Freigabe der Vorschau durch den Kunden (in Textform, z. B. per WhatsApp) gilt das Werk als abgenommen im Sinne des § 640 BGB. Nach Freigabe schaltet der Anbieter die Website live.
(3) Meldet der Kunde nach Bereitstellung der Vorschau bzw. nach Umsetzung der letzten Korrekturrunde trotz Aufforderung und Setzung einer angemessenen Frist von mindestens 14 Kalendertagen weder Änderungswünsche noch verweigert er die Freigabe unter Angabe mindestens eines wesentlichen Mangels, gilt das Werk als abgenommen (§ 640 Abs. 2 BGB). Der Anbieter wird den Kunden mit der Fristsetzung auf diese Rechtsfolge hinweisen.
(4) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
§ 8 Nachträgliche Änderungen
(1) Nach Go-Live kann der Kunde Änderungen an Texten und Bildern zum Pauschalpreis von 25,00 € netto pro Änderungsvorgang beauftragen. Ein Änderungsvorgang umfasst insbesondere: Ändern, Ergänzen oder Austauschen von Texten; Austauschen oder Hinzufügen von Bildern; Aktualisieren von Öffnungszeiten oder Kontaktdaten; Anpassen von Preisen oder Leistungen – jeweils als ein zusammenhängender, in einer Nachricht gesammelt mitgeteilter Auftrag.
(2) Nicht vom Pauschalpreis umfasst sind neue Unterseiten, neue Funktionen (z. B. Online-Shop, Buchungssystem) und ein Redesign; hierfür erstellt der Anbieter ein individuelles Angebot.
(3) Der Anbieter bestätigt den Änderungsauftrag mit Festpreis in Textform; § 5 Abs. 7 (Vorkasse) gilt entsprechend. Der Anbieter strebt die Umsetzung innerhalb von 24 Stunden ab Zahlungseingang an Werktagen an (unverbindliche Zielfrist).
§ 9 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Erstellung der Website erforderlichen Inhalte und Informationen rechtzeitig, vollständig und in gängigen Dateiformaten zur Verfügung, insbesondere: Logo, Farben, Wunschschrift (Google Fonts), Fotos, Texte, Flyer/Speisekarten (PDF), Zugangsdaten zu bestehendem Webspace bzw. Domain (soweit erforderlich) sowie Angaben für Impressum und Datenschutzerklärung.
(2) Der Kunde sichert zu, dass er zur Nutzung sämtlicher von ihm bereitgestellten Inhalte (insbesondere Texte, Fotos, Logos, Marken, Personenabbildungen) berechtigt ist und dass diese keine Rechte Dritter verletzen. Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Zusicherung beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
(3) Der Kunde ist für die inhaltliche Richtigkeit der von ihm gelieferten und freigegebenen Angaben (z. B. Preise, Öffnungszeiten, Impressumsangaben) selbst verantwortlich.
(4) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten trotz Aufforderung und angemessener Nachfristsetzung in Textform nicht nach, kann der Anbieter den Vertrag nach Maßgabe der §§ 642, 643 BGB kündigen. In diesem Fall behält der Anbieter den Anspruch auf einen der erbrachten Leistung entsprechenden Teil der Vergütung sowie auf Ersatz der im Vertrauen auf die Durchführung des Vertrages gemachten Aufwendungen; bereits gezahlte Beträge werden entsprechend verrechnet. Mindestens werden 30 % der vereinbarten Vergütung als erbrachte Leistung angesetzt, sofern der Kunde nicht nachweist, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Anspruch zusteht.
§ 10 Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden mit vollständiger Zahlung der Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht ein, die für ihn erstellte Website für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen, öffentlich zugänglich zu machen und im Rahmen des gewöhnlichen Betriebs zu ändern. Vor vollständiger Zahlung werden keine Nutzungsrechte übertragen; jede Nutzung der Arbeitsergebnisse vor vollständiger Zahlung ist unzulässig.
(2) Die Rechte an den zugrunde liegenden Templates, Gestaltungssystemen, Code-Bibliotheken, Werkzeugen und Prozessen des Anbieters verbleiben beim Anbieter. Der Anbieter ist berechtigt, diese für andere Kunden zu verwenden. Ein Anspruch auf Herausgabe von Quell- bzw. Arbeitsdateien besteht nur, soweit dies ausdrücklich vereinbart ist; die Herausgabe der veröffentlichten Website-Dateien bei Vertragsende richtet sich nach dem Hostingvertrag.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die erstellte Website als Referenz zu benennen (u. a. auf eigenen Websites und in Social Media) und im Footer der Website einen dezenten Urhebervermerk mit Verlinkung („Made by Template Kings" o. ä.) anzubringen. Der Kunde kann dem Urhebervermerk in Textform widersprechen; der Anbieter entfernt ihn dann innerhalb angemessener Frist.
§ 11 Gewährleistung
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte mit den nachfolgenden Maßgaben.
(2) Der Kunde hat offensichtliche Mängel innerhalb von 14 Kalendertagen nach Abnahme in Textform zu rügen; maßgeblich ist die Absendung der Rüge. § 377 HGB bleibt unberührt.
(3) Der Anbieter leistet zunächst Nacherfüllung (Nachbesserung). Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, kann der Kunde mindern oder – bei erheblichen Mängeln – vom Vertrag zurücktreten.
(4) Keine Mängel sind insbesondere: Beeinträchtigungen aufgrund vom Kunden gelieferter fehlerhafter Inhalte, Änderungen durch den Kunden oder Dritte, Inkompatibilitäten mit veralteten Browsern oder außergewöhnlichen Endgeräten sowie Umstände, die auf Diensten Dritter (z. B. Domain-Registrare, Kartendienste, Drittanbieter-Einbindungen) beruhen.
(5) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 12 Monate ab Abnahme. Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche des Kunden nach § 12 Abs. 1 und 2; für diese gelten die gesetzlichen Fristen.
§ 12 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), d. h. solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen.
(4) Soweit die Haftung nach den vorstehenden Absätzen ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Organe, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(5) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre, es sei denn, die Datensicherung war vom Anbieter vertraglich übernommen.
§ 13 Hosting, Domain
(1) Verfügt der Kunde über eigenen Webspace, spielt der Anbieter die Website dort auf; die Verantwortung für den Betrieb des Webspace verbleibt beim Kunden. Alternativ kann der Kunde Hosting beim Anbieter gemäß gesondertem Hostingvertrag beauftragen (derzeit 10,00 € netto/Monat).
(2) Domain-Registrierungen erfolgen – soweit beauftragt – im Namen und auf Rechnung des Kunden; der Kunde wird Inhaber der Domain. Es gelten ergänzend die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle.
§ 14 Datenschutz
(1) Die Parteien beachten die anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere die DSGVO und das BDSG.
(2) Soweit der Anbieter im Rahmen des Hostings personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (z. B. über Kontaktformulare), schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO gemäß der Vorlage des Anbieters.
(3) Für den datenschutzkonformen Inhalt und Betrieb der Website (insbesondere Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligungen, Impressum) ist der Kunde als Betreiber verantwortlich. Vom Anbieter eingestellte Mustertexte sind unverbindliche Arbeitshilfen und ersetzen keine Rechtsberatung.
§ 15 Einsatz Künstlicher Intelligenz; Kennzeichnung
(1) Der Anbieter setzt bei der Erstellung von Texten, Bildern und Gestaltungselementen teilweise KI-Systeme als Werkzeug ein. Sämtliche Inhalte werden vor Bereitstellung durch den Anbieter redaktionell geprüft und aufbereitet; der Kunde prüft sie im Rahmen der Korrekturrunden und gibt sie frei. Mit der Freigabe übernimmt der Kunde die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung der Inhalte auf seiner Website.
(2) Mit KI erzeugte fotorealistische Bilder (Symbolbilder) kennzeichnet der Anbieter bei Auslieferung entsprechend den Transparenzpflichten aus Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 („KI-Verordnung"). Der Kunde verpflichtet sich, diese Kennzeichnung beim Betrieb der Website beizubehalten und nicht zu entfernen.
(3) Für die Erfüllung der ihn als Betreiber der Website treffenden Pflichten aus der KI-Verordnung – insbesondere Transparenz- und Kennzeichnungspflichten für Inhalte, die der Kunde nach Übergabe selbst einstellt oder ändert – ist der Kunde verantwortlich. § 2 Abs. 4 gilt entsprechend; eine Rechtsberatung schuldet der Anbieter nicht.
§ 16 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses. Individuelle Vertragsabreden (§ 305b BGB) haben Vorrang.
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(3) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Düsseldorf, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat. Der Anbieter ist daneben berechtigt, den Kunden an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.