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KI-Suche · 7 Min Lesezeit

Wie ChatGPT & Co. lokale Betriebe empfehlen – und was deine Website dafür braucht

Immer mehr Kunden fragen KI-Assistenten statt Google. Empfohlen wird nur, wer im Netz eindeutig auffindbar und maschinenlesbar beschrieben ist.

Veröffentlicht am

Mann fragt einen KI-Assistenten am Smartphone nach einem lokalen Betrieb

„Welcher Maler in meiner Nähe macht auch Altbau-Fassaden?“ Diese Frage stellen immer mehr Menschen nicht mehr bei Google, sondern einem KI-Assistenten – und bekommen keine Linkliste zurück, sondern eine Antwort mit zwei, drei konkreten Namen. Wer dort nicht genannt wird, kommt für diese Kunden schlicht nicht vor. Nicht auf Seite zwei, sondern gar nicht.

Die gute Nachricht: Es gibt keinen geheimen Trick, mit dem man sich einkauft. KI-Assistenten empfehlen das, was sie im Netz eindeutig über einen Betrieb finden können. Was ihnen hilft, hilft auch bei Google.

Woher die Assistenten ihre Antworten nehmen

Die gängigen Assistenten arbeiten bei lokalen Fragen mit einer Websuche im Hintergrund. Sie rufen also Seiten ab, lesen sie und formulieren daraus eine Antwort. Entscheidend ist dabei, ob die Information sauber auf einer Seite steht, die abgerufen werden kann. Drei Dinge fallen dabei durch:

  • Betriebe ohne Website. Ein Profil in einem Branchenverzeichnis reicht selten. Es enthält Name und Nummer, aber nicht, was du eigentlich machst und wodurch du dich unterscheidest.
  • Websites, die alles in Bildern verstecken. Leistungen als Grafik, Öffnungszeiten im Foto, Preise im PDF – für einen Assistenten ist das nicht lesbar.
  • Seiten ohne klare Aussagen. „Qualität seit 1998“ beantwortet keine Frage. „Wir sanieren Altbau-Fassaden in Düsseldorf und Umgebung“ schon.

Was deine Website mitbringen muss

Am wichtigsten ist, dass die zentralen Fakten als echter Text auf der Seite stehen: Was du anbietest, wo du arbeitest, wie man dich erreicht, wann du geöffnet hast. Nicht versteckt in einem Slider, sondern als normale Absätze und Überschriften.

Dazu kommt strukturierte Auszeichnung im Hintergrund – ein maschinenlesbarer Datensatz, der Öffnungszeiten, Adresse und Leistungen noch einmal eindeutig benennt. Für Besucher unsichtbar, für Suchmaschinen und Assistenten aber das verlässlichste Signal, das es gibt. Genau so ist diese Seite hier aufgebaut.

Und schließlich: konkrete Fragen konkret beantworten. Ein Abschnitt, der ausformuliert „Was kostet eine Website?“ oder „Wie lange dauert das?“ beantwortet, wird von Assistenten deutlich lieber zitiert als ein Werbetext. Deshalb haben wir die 150 Antworten im FAQ genau in dieser Form geschrieben.

„KI-Assistenten empfehlen keine Betriebe, die sie nicht verstehen. Verständlich zu sein ist die neue Sichtbarkeit.“

Einheitliche Angaben über alle Quellen hinweg

Assistenten gleichen ab, was sie an verschiedenen Stellen finden. Steht in deinem Google-Unternehmensprofil eine andere Telefonnummer als auf der Website und im Branchenverzeichnis eine dritte, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass du überhaupt genannt wirst – die Information gilt als unsicher. Name, Adresse und Telefonnummer sollten deshalb überall zeichengenau identisch sein.

Was sich dadurch wirklich ändert

Für kleine Betriebe ist diese Entwicklung eher eine Chance als ein Risiko. Bei Google konkurrierst du um Plätze mit Portalen, die große Budgets haben. Ein Assistent dagegen sucht die passende Antwort auf eine sehr spezifische Frage – und da gewinnt oft der kleine, klar beschriebene Fachbetrieb gegen das allgemeine Portal.

Vorausgesetzt, es gibt eine Seite, die diese Beschreibung enthält. Ohne Website bleibt es dabei, dass niemand dich empfehlen kann – weder Google noch die KI.

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